Montag, 5. Mai 2014

Champagner, ein Skalpell und Georgia Russell…!

Georgia Russell ist eine junge bildende Künstlerin aus Schottland und Absolventin des Royal College of Art, welche von der berühmten Galerie Karsten Greve repräsentiert und vertreten wird.

Sie tauschte die Schere gegen ein Werkzeug, das ihr als wesentlich verlässlichere Verlängerung ihres Arms und Geistes diente: das Skalpell.

http://www.ruinart.com/photos/GRPresse/TheGrandLivrebyGR_MakingOf_3/TheGrandLivrebyGR_MakingOf_3-bd.jpg

 Georgia, du hast mir erzählt dass es Dein erster Besuch in Berlin ist. Wie fühlst Du dich und kannst hier eine besondere Magie spüren?

Ich habe leider nur zwei Tage in Berlin und muss dann weiter. Aber ich werde definitiv wieder kommen. Ich spüre hier eine besondere Energie, ich mag die Menschen sehr und die vielen Grünflachen. Auf jeden Fall habe ich mir vorgenommen in Berlin für ein paar Monate zu leben und dann will ich kräftig feiern in den Clubs.

 Eine junge, aufstrebende Künstlerin aus Schottland. Ist Kunst für Dich ein Beruf oder Berufung?

 Kunst ist nichts was du dir aussuchst. Ich wollte schon immer Künstlerin werden, du fragst mich ob es ein Beruf ist, ich würde klar sagen es ist eine Verantwortung und da gab es kein halten, ich musste einfach mich der Kunst hingeben. Ich lebe davon und somit ist es immerzu ein Teil von mir. Meine Berufung ist es Menschen zu bewegen sich mit der Materie auseinander zu setzen.
 
 Wie kam die Zusammenarbeit mit einer jungen Künstlerin und einem alt-eingesessenen Haus wie Ruinart Champagner zustande?
 
Ich arbeite mir der viel geschätzten und sehr bekannten Galerie Karsten Greve zusammen, die bei Vernissagen und Ausstellungen immer Ruinart servierten. Das Traditionshaus Ruinart beschäftigte sich mit den Künstlern der Galerie und sie wählten mich aus für eine Kollaboration. Ich bekam eines Tages den überraschenden Anruf und war sehr glücklich mit so einer Weltmarke zusammen kreativ sein zu dürfen.
 
 Was war der erste Eindruck beim Besuch der Kreidekathedrale des Hauses Ruinart?

 Ich hatte vorher keine Ahnung von diesen gewaltigen Kellern, ich war absolut fasziniert und gefesselt von dem zauberhaften Anblick. Ich fragte mich warum nicht die ganze Welt davon spricht, es ist ein so schöner Ort.
 
 Das Skalpell ist Dein verlängerter Arm, was fasziniert Dich an diesem Werkzeug?

Alles begann da mein Vater Architekt war und immer seine Modelle mit Hilfe eines Skalpells bastelte. Ich starte also früh mich mit diesem Werkzeug zu beschäftigen und entdeckte es für mich. Es ist etwas völlig anderes als einen Pinsel oder Stift zu benutzen, man kann damit in die Materie der Materialien eintauchen und sie befreien. Ein Skalpell zu benutzen ist ein großartiges Gefühl, du zerstörst etwas, veränderst es und interpretierst es anders und neu.
 
 Du versetzt Zeitgeschichte in die Gegenwart und veränderst Grundformen von Büchern. Sieht Du dich als eine Künstlerin, die den Charme alter Dinger bewahrt und quasi konserviert?

 Es ist mehr als dem Buch nur ein Denkmal zu setzen, mich interessiert die Geschichte dahinter und wie ich diese bewahren und gleichzeitig daran erinnern kann. Geschlossene Bücher sind quadratische Formen, die soviel Leben, Farbe und Geruch verbergen und dieses Gefühl möchte ich freisetzen.
 
 Welches Empfinden sollen beim Betrachter durch deine Werke ausgelöst werden?

 Ich glaube da musst du den Betrachter direkt fragen...! (lacht)

 Wir hatten es eben schon, Deine Passion sind alte Bücher. Hast Du Dich schon an das älteste Buch der Menschheit gewagt? Oder wie sieht es mit Verfassungen der Nationen aus?
  
Für eine Ausstellung in Köln habe ich letztes Jahr ein paar Familien-Bibel bearbeitet und präsentiert. Allerdings habe ich das Thema noch nicht ausgeprägt praktiziert, es gibt so viele Objekte die ich mit meinem Skalpell noch bearbeiten möchte.

Sollte Kunst politisch oder frei sein?

 Politische Kunst ist überzeugend und extrem wichtig, schauen wir auf den Künstler Ai Weiwei. Aber schau, es gibt unglaublich viele Kunstformen die uns Menschen einfach bewegen sollen über Misstände nachzudenken. Ein tolles Beispiel ist Matisse, er fasziniert Menschen rein durch sein Talent wie er mit Farben umging und kann den Betrachter somit bewegen, sich und das Leben zu hinterfragen. 
  
Was dürfen wir von Georgia Russell noch erwarten, wo wird das Skalpell als nächstes angesetzt?

Ich hoffe auf neue Herausforderungen und auch gleichzeitig auf neue Materialien. Ich probiere mich zur Zeit an Bronze aus.
Zudem bringen meine Galerie und ich meinen ersten, richtigen Katalog von meinen Exponaten heraus, alles passiert noch dieses Jahr.


Besten Dank an RUINART, GEORGIA RUSSELL & HARDENBERG CONCEPT
 http://www.ruinart.com/photos/GRPresse/Ruinart_TheGrandLivrebyGR_Horizontal/Ruinart_TheGrandLivrebyGR_Horizontal-bd.jpg

http://www.ruinart.com/photos/GRPresse/Ruinart_BdBCollectionByGR_ornament/Ruinart_BdBCollectionByGR_ornament-bd.jpg

ENGLISH VERSION

Champagne, a scalpel and Georgia Russell…!
Georgia Russell, a young Scottish visual artist and a graduate of the Royal College of Art, is one of the artists shown regularly by the famous gallery, Galerie Karsten Greve.

 She is fascinated by old books which she uses as material for her work, cutting and sculpting them with her scalpel with finesse and precision…

http://www.ruinart.com/photos/GRPresse/TheGrandLivrebyGR_MakingOf_3/TheGrandLivrebyGR_MakingOf_3-bd.jpg

First, you told me you’re the first time in Berlin. How do you feel and can you feel some special spirit?

I have just two days to stay in Berlin an I want definitely come again. Yes, of course I can feel a spirit, I totally like the people of this city and all the lovely green spaces. I want to live in Berlin for a few months, I want to go clubbing.

You’re a young, ambitious artist from Scotland. Is art more a profession or a mission for you?

It´s something you can’t choose. I always wanted to be an artist, but I never thought to managing to be one, you know. You ask me if it´s  a profession, I would say it´s a responsibility, but there was something in me and I couldn’t choose anything else, I had to do it !I earning my living as an artist, it´s almost a part of me it´s not a job. I want to touch and to move people, that´s my mission.

How did that cooperation between Ruinart and you happened, I mean you’re a young artist and Ruinart is kind of a legend?

I have been working with the well known and respected gallery Karsten Greve and they always served Ruinart at the exhibitions. And Ruinart was keeping an eye on the artist and when they saw my work they thought I would be the perfect person to collaborate. Luckily I got the phone call, so I was surprised and very happy to collab with Ruinart.

What was your first impression entering the Ruinart cathedral of chalk?

Nobody told me about this caves before and I was totally fascinated. It´s such a  beautiful place, normally all the world must talking about this cathedral all the time.

The scalpel is kind of your arm extension. What’s your fascination according that tool?

It starts with my father, he was an  architect and he used it for his models. It´s nice cutting into things, it´s a kind of really expression without using a paintbrush or a pencil, it´s  really like getting into the essence of things, like freeing something. You destroying, transforming and makes something completely new and different. It´s a great feeling to use a scalpel!

You’re swapping contemporary history to now and changing basic shapes of books. Are you seeing yourself as an artist saving the charm of old icons, like a kind of conservation?

It´s more to make a monument of books, I´m interested was the story was or what happened and how to keep and remember it. Because when the books shut, for me, it´s contains so much stuff, imagination and colour, smells and things and I want to make it kind of open.

Which emotion shall be inspired by the observer?

I think, you have to ask the observer directly…! (laughing)

As we said old books are your passion, did you already worked on the oldest book since human being or for example the charter of an united nation?

No, I already did not, but there are lots of objects I could treat under the scalpel. But I was cutting some family bibles for my last show in cologne.

Should art be political or free?

Political art is strong and extremely important, look at the artist Ai Weiwei. But there are many of art forms, for example Matisse, he is moving people in different ways, just of his talent using colours. Mostly, art helps people to live!

What may we expect from Georgia Russell in the future, where will the scalpel inserted next?

Hopefully more challenging pieces and hopefully new materials as well. I just beginning to try some bronze. And I will present with my gallery my first real catalogue, coming out this year.


Many thanks to RUINART, GEORGIA RUSSELL & HARDENBERG CONCEPT

Samstag, 3. Mai 2014

Mit einem Skalpell durch die Geschichte Ruinart...!


Das Traditionshaus Ruinart steht für ausgezeichneten Champagner: Eigen im Geschmack, prickelnd und luxuriös im Abgang.
Doch genauso erlesen wie der Hauch von französischem Understatement, ist der Blick für ausgesprochen erfrischende Kunst.

 
Ruinart präsentiert sich in der Pop-Up-Gallery im Salon 36 zukunftsnah und jugendlich, ohne den Beigeschmack einer gewaltigen Geschichte zu verlieren. Und da sind wir bereits beim Thema der Ausstellung: Tradition trifft auf Moderne. Die alteingesessene Champagnermarke hat sich mit der Künstlerin Georgia Russell ein Talent ausgesucht, welches die Kunstwelt international fasziniert. Die junge Schottin verwandelt elfengleich mittels eines Skalpells, alte Bücher zu atemberaubenden Skulpturen. Ja, Skulpturen, denn die Handschrift von Russell ist so real, so begreiflich und schon fast übernatürlich existent.
Geschlossene Bücher, gewählte Worte werden auf Seiten gedruckt und für die Nachwelt festgehalten. Doch was passiert mit den Erfahrungen und Erzählungen, wenn niemand das Buch aufschlägt? Genau durch diese Empfindung lässt sich Russell leiten und öffnet quasi dem Betrachter den verborgenen Wissensschatz eines jenen Buches.


Charmant und eloquent stellt die Künstlerin zusammen mit Ruinart, anlässlich des beliebten Gallery Weekends, ihre Exponate in Berlin aus. In einer chicen Altbauwohnung der Chausseestrasse wurden illustre Gäste der Berliner Society geladen, Georgia Russell und die Tatsache der Förderung durch Ruinart, zu feiern. Aus dieser gelungene Liaison, entstand ein Champagnerkühler, der die Inspiration Russell´s wiederspiegelt. Kleine, fein-ausgeschnittene Segmente, die, wenn das Licht sie durchbricht ihre ganz eigene Geschichte erzählen. Ich würde das Buch, "Die Lust am Leben" titulieren!





 Mein Interview mit dem Ausnahmetalent Georgia Russell folgt.

  
Besten Dank an RUINART, 
GEORGIA RUSSELL & HARDENBERG CONCEPT


Thrill up your life...!


 Wann warst du das letzte mal spontan? Einfach von jetzt auf gleich etwas total bescheuertes gemacht? Ist schon ziemlich lange her, oder?! Aufgefressen vom Alltag und den üblichen Konventionen eines „anständigen“ Lebens. Einmal ein Hotelzimmer auseinandernehmen und die Möbel aus dem Fenster schmeißen, dass ist es doch was ein Rockstar tut und das ist es, was in deinen tiefen Sehnsüchten zuhause ist. Du willst ein Rockstar sein. Why not, thrill up your life!

 
Mit glatt gelecktem Seitenscheitel, die Socken immer brav nach oben gezogen und die Schuhe ohne ein Staubkorn: Wow you’re a gentleman, but not a rock star! Von Morgens bis Abends steht die Karriere im Vordergrund, dem Chef gefallen, der Umwelt gefallen. Liebe steht auf der Liste ganz unten und noch viel tiefer, das Leben. Wenn du in den Spiegel schaust und dir vorstellst einen Menschen zu lieben, verändert sich dein Blick. Du bekommst große, gierige Augen und auch etwas Glitzer in die Pupillen. Doch, wenn du ehrlich bist siehst du keinen anderen Menschen, du siehst dich, du bist in dich verliebt. Ein gesunder Hang zur Selbstliebe, okay. Aber nur noch dich im absoluten Fokus zu haben, nicht okay. Wir wollen alle immer mehr und mehr und schieben den Leistungsdruck vor. Er ist schuld und auch noch die bösen Erwartungen an dich. Alle sind schuld und gemein zu dir! Du selbst verlierst den Blick für das Wesentliche. Alles jegliche hat seine Zeit und was ist mit dem ganzen uneigentlichen? Was ist, wenn du vor lauter sein-zu-sein-müssen, deine Träume verlierst und eines Tages aufwachst und dich fragst: War es das schon?
Schneller als der Zeiger 12 schlägt, steht der Kreisel still und du bist so ausgebrannt, dass dein Akku auf den Müll gehört.

Deswegen thrill up your life, so lange du dich noch retten kannst. Solange du das Wort thrill überhaupt noch aussprechen kannst. Als du jung warst, hast du dir auch keine großen Gedanken gemacht. Der Morgen war genau so spannend wie der Sonnenuntergang, du konntest nicht genug bekommen und alles war möglich. Vor allem hattest du exakt die gleiche Zeit wie heute, nur anders verteilt. Die Prioritäten lagen besser! Und hat es so weh getan? Wann hast du die Kontrolle verloren, ja, verloren. Die Kontrolle über dich, gewiss dein tägliches Handeln hast du sehr wohl unter Kontrolle, zu sehr, für meinen Geschmack.
Atme mal in eine Papiertüte, blas sie auf und dann lass diese zerplatzen, vielleicht hörst du ja den Knall.


  That´s all!

Euer Luckenbill
 

Donnerstag, 1. Mai 2014

Luck&feel 25

Was ist Luck&feel und für was soll es gut sein...?

 Luck&feel dient einzig und alleine sich für ein paar Sekunden mit Bildern zu beschäftigen, die ein Lebensgefühl oder eine Erinnerung vermitteln. Fotos von Gegenständen, Kleidern, Möbeln, Accessoires oder Portraits, die Emotionen wiederspiegeln und wecken sollen. Luck&feel entführt dich in eine Stimmungswelt und reißt dich aus dem Alltag heraus. Bei Luck&feel findest du das Must-have aus aktuellen Kollektionen.

Warum nicht mal ein Stück Torte zwischendurch? Warum nicht mal die Jeans zum Turban gewickelt? Warum nicht mal einfach jemand Fremden die Zunge rausstrecken?

Das ist Luck&feel, eine Mischung aus Trends und einem unkonventionellen Leben im Moment.


 Have a Luck & feel impressed!


That´s all!

Euer Luckenbill

Dienstag, 29. April 2014

Sharing is caring...!

Sharing is caring und da ist nicht das teilen von Fotos o.ä. auf Facebook gemeint. Da teilen wir doch meist nur gestellte Emotionen mit unseren „Freunden“ und hoffen auf positive Kommentare. Eine neue Form des Nazismus, für jedermann mit einem Mausklick erreichbar. Gibt es sie noch, die wirklich ehrliche Emotion, ohne geplanten Hintergedanken, frei von Konventionen?


Wer seine Gefühle mit der Umwelt teilt wird meist als Weichei oder gestörte Persönlichkeit abgestempelt. Dabei ist es ein urmenschliches Bedürfnis seine Stimmungslage zum Ausdruck zu bringen. Doch im Zeitalter der Kontrolle und absoluten Strenge mit sich selbst, haben die zaghaften Gefühlsausbrüche kaum noch Chance zur Anerkennung. Wen juckt es denn heute noch, wenn ein unbeholfener Mensch im Netz offensichtlich gemobbt wird oder eine 14-Jährige per Videobotschaft ihren Selbstmord ankündigt und dabei ihre letzten Worte formuliert. In einer abgestumpften Gesellschaft muss man damit klar kommen, dass eine gefühlvolle und vor allem verständnisvolle Herangehensweise nicht erwidert wird. Menschen die sich zu viele Gedanken um das Gegenüber machen, werden schneller enttäuscht als sie Aloha sagen können. Wer sich zu stark den Kopf zerbricht über das was er sagen will, kommt in die Bedrängnis nicht, oder erst gar nie ans Ziel zu kommen. Die Welt gehört den Lauten und Brutalen.
Wer leise Töne anschlägt, geltet als dumm. Nur ein besonders einfältiger Mensch glaubt heute noch etwas besonders sinnvolles zu tun, in dem er all seine guten und/oder schlechten Erfahrungen teilt, so dass andere die Möglichkeit gewinnen daran zu wachsen. Sind wir doch mal ehrlich, wer zum Beispiel Geschäftskontakte seinen „Freunden“ zur Verfügung stellt, muss doch fast schon damit rechnen ausgenutzt und danach weggeworfen zu werden. Loyalität und Anstand sind doch nur noch chice Fremdwörter im Duden, um nicht ganz den Eindruck einer versumpften Menschheit zu erwecken. Wir sind zivilisiert und stoßen mit dem Dolch von vorne zu, ganz offen und selbstverständlich haben wir nichts zu verbergen!

Vielleicht sind wir auch einfach nur satt und sehen es als ein Spiel an. Wer sich aber immer noch nicht scheut und weiterhin teilt, dem kann ich nur danke sagen. Teil-en und sich mit-teil-en, dass ist es was uns als Gemeinschaft voran bringt. Wir sind "Teil" eines großen Ganzen. Sogar eine Nutte teilt ihr Bestes, ihren Körper. Und auch sie, will nur Geld verdienen...just think about it.

 
That´s all!

Euer Luckenbill



Samstag, 26. April 2014

anti.mono.stereo…!

 Tomaso Baldessarini, ein junger und aufstrebender Fotograf, arbeitet mit seinem Team seit über einem Jahr an dem Projekt anti.mono.stereo., welches eine Verschmelzung zwischen Identität und Wahrnehmung zeigt. Die immer gleiche Abbildung verschiedenst geprägter Personen und Persönlichkeiten in Portraitaufnahmen und Interviewsequenzen visualisiert das Gesamtkonzept: Unsere Geschichten und Lebenskonzepte scheinen komplett verschieden, doch im Grunde sind wir alle Menschen mit den gleichen Wünschen, Hoffnungen, Ängsten, Träumen. Im primären Fokus stehen die Portraitaufnahmen die jede Person auf ihre ganz individuelle, ehrliche und unverfälschte Art und Weise abbilden. In den Interviewsequenzen entsteht die direkte, persönliche Konfrontation mit Thematiken wie Geburt, Liebe, Hoffnung oder auch Berufung. Die Beteiligten sind Menschen unterschiedlicher Herkunft, unterschiedlicher Profession, berühmt oder unbekannt, aber jeder auf seine Weise interessant.


Ich selbst war Teil dieses Projekts und einer der Ersten die portraitiert wurden. So jung werde ich nie mehr aussehen, Tomaso Baldessarini hielt ein Stück meiner Geschichte für die Ewigkeit fest. Ein Moment wurde eingefangen, sensibel und doch so klar. Mein Abbild schaffte es bereits in Ausstellungen nach New York und Baldessarini erntete größten Lob, was ihm eine internationale Präsenz verschaffte.


365 Gesichter wurden für dieses Mammutprojekt festgehalten, eine unglaubliche Fülle an Menschen mit starkem Ausdruck. Menschen deren Gesicht den Betrachter neugierig macht und man mehr über die Person erfahren möchte. 

Das interdisziplinäre Foto- und Kunstprojekt wurde nun zum erstenmal der Öffentlichkeit in Berlin zugängig gemacht. Möglich machte es das Galeristenduo von Blond&Blond Contemporary, welche den Künstler Baldessarini seit einiger Zeit vertreten. Der Name ist Programm, die beiden Kunstkennerinnen Carla Clauberg und Renate Färber erobern mit ihrem blonden Charme die Kunstwelt und haben sich der Förderung junger, aufstrebender Talente verschrieben. Nicht ohne Grund vertreten sie einen der größten und hochbegabtesten deutschen Nachwuchskünstler, Simon Czapla. 
 


That´s all

Euer Luckenbill

Donnerstag, 24. April 2014

Luck&feel 24

Was ist Luck&feel und für was soll es gut sein...?

Luck&feel dient einzig und alleine sich für ein paar Sekunden mit Bildern zu beschäftigen, die ein Lebensgefühl oder eine Erinnerung vermitteln. Fotos von Gegenständen, Kleidern, Möbeln, Accessoires oder Portraits, die Emotionen wiederspiegeln und wecken sollen. Luck&feel entführt dich in eine Stimmungswelt und reißt dich aus dem Alltag heraus. Bei Luck&feel findest du das Must-have aus aktuellen Kollektionen.

Warum nicht mal ein Stück Torte zwischendurch? Warum nicht mal die Jeans zum Turban gewickelt? Warum nicht mal einfach jemand Fremden die Zunge rausstrecken?

Das ist Luck&feel, eine Mischung aus Trends und einem unkonventionellen Leben im Moment.


 Have a Luck & feel impressed!


That´s all!

Euer Luckenbill